Hitzeresiliente und Gesundheitsfördernde Lebens- und Arbeitsbedingungen in der stationären Pflege (HIGELA)

Hohe Temperaturen und Hitze bergen erhebliche Gesundheitsgefahren für Bewohner*innen von stationären Einrichtungen der Altenpflege. Hitze führt auch bei Pflegefachpersonen und anderen Beschäftigten im Gesundheitswesen zu Mehrbelastung und Einschränkungen im Wohlbefinden. Deshalb braucht es geeignete Hitzeschutzmaßnahmen, um gerade im Zuge der Klimakrise und damit verbundener zunehmender Hitzeereignisse die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bewohner*innen und Beschäftigten gesundheitsgerecht zu gestalten.

Hier setzt das Projekt HIGELA an und fokussiert die Anpassung der stationären Altenpflege an die zunehmenden Herausforderungen extremer Hitzeperioden

Im Fokus stehen Schulungen von Beschäftigten sowie die Entwicklung und Erprobung weiterer Maßnahmen der Verhaltens- und Verhältnisprävention, um den Lebens- und Arbeitsalltag der Beschäftigten und der Bewohnenden hitzeresilienter zu gestalten

Das Pilotprojekt wird im Zeitraum von 2022-2025 in fünf Projektregionen umgesetzt.

Unten findet ihr die im Projekt erstellten Bildungsmaterialien, darunter befinden sich Informationsmaterialien für die Zielgruppen Beschäftigte, Bewohnende sowie An- und Zugehörige und Schulungsmaterialien.

Schaut auch gerne in die Aufzeichnungen unserer Informationsveranstaltungen des „Hitzereslienzprogramms“

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Bildungsmaterial zum Thema Hitzeschutz

Nachfolgend findet ihr alle Materialien zu diesem Themenbereich.

Die 20-Tage Hitzechallenge richtet sich an Mitarbeitende stationärer Pflegeeinrichtungen und beinhaltet Themen rund um hitzebedingte Gesundheitsprobleme und hitzesensible pflegerische Versorgung. Für jeden Tag ist eine kleine Aufgabe/Fallbeispiel vorgesehen, die gut gemeinsam im Team bearbeitet werden kann. *Die 20-Tage-Hitechallenge wurde überarbeitet und ist nun als „Hitze am Arbeitsort – was können
Worauf sollte man beim Lüften achten? Hier sind fünf einfache Tipps zusammengefasst.
Das Institut für Soziologie der Ludwigs-Maximilians-Universität München führte die wissenschaftliche Begleitung (Laufzeit: Aug. 2023 – Sept. 2025) des HIGELA-Projekts durch. Die Ergebnisse sind in dieser Abschlusspräsentation dargestellt.
Die Arbeitshilfe richtet sich an Mitarbeitende aus dem Qualitätsmanagement oder Einrichtungsleitungen in Pflegeeinrichtungen. Sie dient als Hilfestellung, um einen Prozess zur Einführung hitzeresilienter Dienstkleidung für das Pflegepersonal anzustoßen.
Die Arbeitshilfe dient als Ausgangspunkt, um erste Schritte zur Umsetzung eines Hitzeschutzplans in sozialen Einrichtungen anzugehen. Sie bietet einen kurzen Überblick über einen möglichen Implementierungsprozess.
Die Arbeitshilfe bietet Orientierung zur Einrichtung einer Kälteinsel für Bewohnende in Pflegeeinrichtungen, um einen kühlen, angenehmen Aufenthaltsort in Hitzeperioden zur Verfügung stellen zu können.
Das Begleitheft ergänzt das Schulungsheft und liefert weitere Hintergrundinformationen. Es kann sowohl den Mitarbeitenden zur Verfügung gestellt werden, als auch zur Vorbereitung einer internen Schulung genutzt werden.
Diese Broschüre richtet sich an alle Besuchende und Angehörige von Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen und beinhaltet u.a. konkrete Tipps zum Schutz vor Hitzebelastung.
Diese Broschüre richtet sich an die durch Hitze gefährdeten Pflegebedürftigen in stationären Einrichtungen. Durch einfache Sprache und prägnante Sätze werden die Leser*innen auf die Gefahren von Hitze aufmerksam gemacht.
Diese Broschüre richtet sich an das Pflegefachpersonal in stationären Einrichtungen und enthält Informationen sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die stationäre pflegerische Versorgung und den eigenen Arbeitsalltag.
Die Checklistet bietet einen Überblick über alle Schritte, die es zur Etablierung von Trinkwasserspendern in stationären Einrichtungen braucht.
Der projekteigene Flyer enthält grundlegende Informationen über das Projekt und richtet sich an alle Interessenten in und um die stationäre Pflege.
Der Foliensatz ergänzt das Schulungsheft und das Begleitheft und kann zur internen Schulung von Mitarbeitenden genutzt werden.
Die Handlungsempfehlungen bietet einen umfassenden Einblick in mögliche Strategien zum einrichtungsübergreifenden Netzwerkaufbau, um Hitzekatastrophen resilient begegnen zu können. Es werden Erkenntnisse und Erfahrungen aus pilothaften Vernetzungstreffen mit stationären Pflegeeinrichtungen dargestellt und konkrete Handlungsempfehlungen für andere Einrichtungen daraus abgeleitet.
Dieses Infoblatt beschäftigt sich mit den aktuellen politischen Entwicklungen im Hitzeschutz und den Vorteilen einer frühzeitigen Umsetzung von Maßnahmen.
Die Infoliste bietet einen ersten Überblick über Begrünungsmöglichkeiten von stationären Pflegeeinrichtungen als wirksame Klimaanpassungsmaßnahme. Es finden sich erste Schritte, um diese Hitzeschutzmaßnahme in die Wege zu leiten.
Die Leitfragen unterstützen bei der Bestandsaufnahme von einrichtungsbezogenen Hitzeschutzmaßnahmen. Bereits bestehende Maßnahmen können mit Hilfe der Leitfragen erfasst und Schwerpunkte für die Zukunft geplant werde.
Dieses Dokument enthält eine Sammlung verschiedener Maßnahmen zur Reduzierung der Hitzebelastung bei Mitarbeitenden und Bewohnenden stationärer Pflegeeinrichtungen.
Das Poster richtet sich an die Bewohnenden in stationären Pflegeeinrichtungen und beinhaltet einfache und prägnante Tipps zum Schutz vor Hitzebelastungen.
Das Poster richtet sich an das Pflegefachpersonal in stationären Pflegeeinrichtungen und beinhaltet konkrete Tipps zum Schutz vor Hitzebelastungen im Arbeitsalltag.
Das Institut für Soziologie der Ludwigs-Maximilians-Universität München führte die wissenschaftliche Begleitung (Laufzeit: Aug. 2023 – Sept. 2025) des HIGELA-Projekts durch. Die Ergebnisse sind in diesem Schlussbericht niedergeschrieben.
Das Schulungsheft richtet sich an die Mitarbeiter*innen stationärer Pflegeeinrichtungen. Es beinhalten u.a. Hinweise zum Eigenschutz und zur pflegerischen Versorgung bei Hitze. Es wird ergänzt durch ein Begleitheft und einen Foliensatz.